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Autor: Carine Dessemontet

Feuer und Eis – eine Reise in die Urzeit

Feuer und Eis – eine Reise in die Urzeit

Liebe Leserin, lieber Leser Reisen zu den Zeiten des Corona? Wie geht das denn, werdet ihr ausrufen. Meine Ferien finden auf Balkonien statt! Und meine am Baggersee ums Eck. Wie ungerecht! Ja. Finden wir auch. Gerade deshalb wollen wir Euch diesen Sommer in ein Land entführen, dessen Natur so gewaltig wie ursprünglich ist.  Unter dessen eisige Hüllen es brodelt und spuckt. Lasst uns von Reisen träumen, vergangenen und künftigen, und mit einem kühlen Bier, einem sahnegekrönten Eis auf eine Insel…

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Zum Abschied

Zum Abschied

Die Stimmung ist ein bisschen melancholisch. Das Wetter auch. Es ist Zeit, von Russland, von unserer dunkelhaarigen Kellnerin Marina,  die um unseren Tisch tanzte wie eine russische Primaballerina, Abschied zu nehmen. „Zupa?“, lockt sie ein letztes Mal. „Njet, spassiba!“ Die  Fünf-Gang-Menüs zwei Mal täglich werden nicht ohne Spuren bleiben, vermuten wir. Es ist auch Zeit, uns von unseren sehr sympathischen und ganz besonders humorvollen Tischgenossen Ruth und Werner aus dem Berner Oberland Abschied zu nehmen. Wir hatten solches Glück! «Was…

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Moskau – zwischen gestern und morgen

Moskau – zwischen gestern und morgen

Die Reiseleiterin hat uns soeben eingeschärft. Mit dem Sicherheitspersonal auf dem Kreml-Gelände ist nicht zu spassen. Ihr also brav nachtrotten. Kommt eine Staatskarosse angebraust, dann durchfahren lassen. Fussgängerstreifen hin oder her. Aber wie das mit Touristen ist: Es gibt immer einen, der Warnungen lieber am eigenen Leib austesten will. Vielleicht ein Schweizer Rebell? Wir haben den Grossvater aus unserer Gruppe nicht nach seinem Motiv gefragt. Gerade überqueren wir die Strasse vor dem Kreml-Palast, da kommt tatsächlich ein schwarzer Wagen angefahren….

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Moskau – Im Herzen Russlands

Moskau – Im Herzen Russlands

Inzwischen haben wir 1500 km zurückgelegt. Seen, ob natürlich oder gestaut, vier Flüsse, 17 Schleusen, bei denen die Bebbin teilweise doch leise Zweifel an den Fahrkünsten des Kapitäns hegte. Muss man denn beim Einparken wirklich hier und dort an die Schleusenwand knallen? Es rumpelt und erschüttert das ganze Schiff, das auch nicht mehr das jüngste ist. Ob es bis Moskau durchhält? Tut es. Und so gelangen wir endlich in die Stadt der Städte, die dieses Jahr gerade 872 Jahre alt…

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Auf der schönen blauen Wolga

Auf der schönen blauen Wolga

Über diesen Fluss müssen die Bebbin ein paar Worte und der Meenzer ein paar Bilder verlieren. Wer sich bereits in der grossen weiten Welt herumgetrieben hat, wird vielleicht nur freundlich blinzeln. Doch die Bebbin, die sich mit allen Wassern gewaschen sah, ist überwältigt. Nein, die Wässerchen von Nova Scotia können sich mit diesem Strom nicht messen. Mit seinen 3600 km ist die Wolga der längste Fluss Europas. Sie entspringt einer Höhe – Waldaihöhe genannt – in der Nähe des Dörfchens…

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